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Natürlich.

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„Entstehen“, „geboren werden“, so heißt lateinisch „natura“ in unserer Sprache „Natur“. Natur ist alles, was nicht vom Geiste des Menschen erfschaffen wurde (Kultur). Selbst der Mensch ist Natur.

In aktuellen Diskursen persönlicher Entwicklung ist oft von Authentizität zu lesen: Als Partner oder Führungskraft sollen wir authentisch, also „echt“, agieren. Wann bin ich authentisch? Wann nicht? Und wie viel Authentizität ist überhaupt gut?

Wie wäre es mit Natürlichkeit? Es dürfte sinnvoll sein, wenn der Mensch sich wieder mehr auf seine Natürlichkeit bezieht – und damit auf die Natur. Wenn wir natürlich leben, so entstehen wir. Wir entstehen immer wieder neu. Das Leben ist ein Prozess, es ist Wachstum – wie in der Natur. Sicherlich dominiert in unserer Gesellschaftsstruktur das quantitative Wachstum und würde damit einer natürlichen Entstehung widersprechen: Natur ist nicht auf Quantität ausgelegt, sondern auf Qualität. Die Natur ist ein perfekt aufeinander abgestimmtes System, welches immer wieder neu entsteht und geboren wird. Jedes Lebewesen ist auf gesunde Reproduktion ausgelegt – das dürfte man im vom Geiste des Menschen Erschaffenem hier und da anzweifeln.

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Was ist die Identität?

Das Leben gestalten: Das gelingt über das Bewusstsein und Klarheit der eigenen Identität. Dieses Bewusstsein und diese Klarheit erlangt man über das Sein, das Wollen, das Wirken, Wesen und das Werden.

Was ist eigentlich Identität? Sie ist die Gesamtheit aller Wesensmerkmale, die einen Menschen kennzeichnen und von anderen unterscheidbar machen. Sie gibt also schlicht Auskunft darüber, wer wir sind. Auch wenn die Antwort für uns selbst gar nicht so „schlicht“ sein mag.

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Wie ist das mit der Belastbarkeit?

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Eine Kette sei nur so stark wie ihr schwächstes Glied, so wissen wir. So hören wir oft, das ein achtsamer Umgang mit dem „wunden Punkt“ ein Schlüssel für unser Wachstum ist. Auf ein schwaches Glied in der Kette muss also geachtet werden – ob bei uns selbst oder mit anderen. Wie können wir unsere Belastbarkeit betrachten?

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Das Wort als schöpferische Kraft

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Das Wort ist elementarer Bestandteil unserer Sprache. Unsere Sprache ist unser wichtigstes Mittel, um in Dialog mit unseren Mitmenschen zu kommen, um Dingen einen Namen zu geben, um unsere Welt zu konstruieren. Wir können nur interagieren, wenn wir ein Verständnis über eine Sprache haben und mit Menschen zusammenkommen, welche gleiches oder ähnliches unter dieser Sprache verstehen. Selbst wenn wir nicht sprechen könnten und uns möglicherweise nur durch Gesten oder Gebärden mitteilen können, ist ein Sprachverständnis notwendig. Unsere Gedanken werden zu Worten. Werden sie verbalisiert, werden sie zu einer Handlung. Gesten und Gebärden können nur zu einer Handlung werden, wenn ihnen ein Sprachverständnis zugrunde liegt, auch wenn dies nur auf einer kognitiven Ebene verarbeitet werden kann.

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