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Das Wort als schöpferische Kraft

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Das Wort ist elementarer Bestandteil unserer Sprache. Unsere Sprache ist unser wichtigstes Mittel, um in Dialog mit unseren Mitmenschen zu kommen, um Dingen einen Namen zu geben, um unsere Welt zu konstruieren. Wir können nur interagieren, wenn wir ein Verständnis über eine Sprache haben und mit Menschen zusammenkommen, welche gleiches oder ähnliches unter dieser Sprache verstehen. Selbst wenn wir nicht sprechen könnten und uns möglicherweise nur durch Gesten oder Gebärden mitteilen können, ist ein Sprachverständnis notwendig. Unsere Gedanken werden zu Worten. Werden sie verbalisiert, werden sie zu einer Handlung. Gesten und Gebärden können nur zu einer Handlung werden, wenn ihnen ein Sprachverständnis zugrunde liegt, auch wenn dies nur auf einer kognitiven Ebene verarbeitet werden kann.

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Ich bin okay – du bist okay.

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Eric Berne hat mit der Transaktionsanalyse ein Instrument geschaffen, welches es uns auf einfache Art ermöglicht, uns und andere und uns in Interaktion mit anderen besser zu verstehen.

Einerseits lassen sich mit ihr als Persönlichkeitskonzept die inneren Prozesse eines Menschen verstehen, andererseits als Gruppenkonzept die Interaktionsprozesse unter Gruppenmitgliedern beschreiben. So wie in uns verschiedene Prozesse ablaufen, so spiegeln sich diese inneren Verfahren ebenso im Kontext mit anderen wieder, sie werden sozusagen nach außen getragen und am Du sichtbar. Diese inneren wie äußeren Interaktions- und Kommunikationsprozesse werden Transaktionen genannt.

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Souveränität

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Schauen wir auf den Egoismus, so scheint ihm ein negatives Etikett anzuhaften. „Das Verhalten ist egoistisch!“ tönt es schnell, wenn ein Mensch vermeintlich nur an sich denken würde. Dabei ist Egoismus einerseits notwendig und andererseits auch gesund. Er bezieht sich auf unser Ego, welchem im Modell der Psyche eine wichtige Bedeutung zukommt: Unterscheiden wir zwischen Selbst, Ich und Ego, so ist das Selbst unser Innerstes, unsere angeborene und unveränderliche Identität, das, was wir tatsächlich sind. Das Ich ist das, was wir meinen was wir sind, unser Selbstbild, unsere Identität in der Interaktion mit anderen. Das Ego können wir als Konzept unseres Bewusstseins verstehen, mit welchem sich unser Ich in der Welt zurechtfinden möchte. Es entwickelt sich im Laufe unseres Lebens und handelt nach einem „Ich bin ich, Du bist du“, um das eigene Verhalten mit anderen zu ermöglichen. So wird deutlich, dass ein Ego immer bewusst handelt. So ist gesunder Egoismus als souveränes Handeln zu verstehen, die eigenen Interessen, Meinungen und das eigene Verhalten im Einklang mit anderen zu bringen und wenn nötig zu vertreten – wird unser Ich verletzt, so nimmt unser Ego eine Schutzfunktion ein, woraus sich dann ein als negativ zu verstehendes egoistisches Verhalten entwickeln kann.

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Kraft aus dem Inneren schöpfen

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Das Jahr neigt sich dem Ende und viele Menschen blicken nicht nur auf ihr eigenes, auch auf das vergangene Jahr für die Gesellschaft zurück. Vermeintlich ist die Welt noch volatiler und komplexer geworden. Was können wir tun? Wie können wir diesen Dingen, die wir doch oft kaum greifen können, begegnen? Weniges liegt in unserem direkten Einlfussbereich. Bei wenigen Dingen können wir tatsächlich selbst agieren. Doch ist dieser Weg wichtig, um unser Leben selbst gestalten zu können – gleich wie unsicher oder unbegreifbar die Welt im Außen sein mag. Um gerade wegen äußerer Umstände gut agieren zu können, ist eine entwickelte Kraft aus dem Inneren mehr als hilfreich.

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